Unsere Webseite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt die Seite für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Ein Angebot – wenn Sie es möchten!

Ihr Anspruch auf ein BEM

Mitarbeitende, die innerhalb der letzten zwölf Monate sechs Wochen und mehr, ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig erkrankt waren, haben Anspruch auf ein BEM.
Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Arbeitsunfall, eine chronische Krankheit, ein Unfall in der Freizeit oder immer wiederkehrende kurzfristige Krankheitsepisoden die Fehlzeiten verursacht haben.

Beispiele für Zeiten mit Arbeitsunfähigkeit durch Erkrankung

  • Eine längere internistische Erkrankung (mehr als sechs Wochen)
  • Arbeitsunfähigkeit wegen eines Beinbruchs – drei Wochen; außerdem zweimal je eine Woche Grippe-erkrankt plus eine Woche wegen Rückenschmerzen
  • Achtmal vier Tage wegen Infekten, Augenentzündung oder ähnlichem …

Muss ich meinen Anspruch auf ein BEM wahrnehmen?

Zum BEM ist der Dienstgeber gesetzlich verpflichtet (vgl. § 167 Absatz 2 SGB IX).

Auf Seite der Betroffenen – also des Mitarbeitenden besteht jedoch Freiwilligkeit: Sie können eine Teilnahme am BEM von vornherein verweigern; Sie können die Maßnahmen auch jederzeit abbrechen, ohne dass Sie arbeitsrechtliche Konsequenzen befürchten müssen. BEM gibt es für Sie also nur mit Ihrer Zustimmung.

(Quelle: Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. (ifaa))